THEODOR BODER VERLAG

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Rezension Saarbrücker Zeitung, 2.5.2008

Bücher / Hörbücher


Ein skurriler Wild-West-Krimi um Bowling-Trophäen und Sex


Saarbrücken. Die krude Story hat der Amerikaner Richard Brautigan, ein Kultautor der Hippiegeneration, 1975 geschrieben. Es geht um einen Haufen gestohlener Bowling-Trophäen, die in der Obhut eines charismatischen Pappmaschee-Vogels namens Willard ein neues Zuhause finden und ihren beraubten Besitzern, den Logan-Brüdern, schweren Kummer bereiten. Worauf besagtes Brüdergespann mordend durch die Weiten Amerikas zieht, um wieder in den Besitz der heiß geliebten Pokale zu gelangen. Ferner spielen leider auch extrem unappetitliche Warzen an äußerst empfindlichen Stellen eine tragende Rolle. Die nämlich sind schuld daran, dass sich ein sonst unbescholtenes Durchschnittspärchen zum willfährigen Opfer unterirdisch dilettantischen Sadomaso-Sexes macht. Brautigans "Willard und seine Bowling-Trophäen", ist ein – hervorragend übersetzter – abstruser Krimi-Wild-West-Verschnitt. Es ist eine trockene Satire in bildreicher, flappsiger Sprache. Ein skurriler Spaß gegen jegliches Establishment. rr


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Rezension
Saarbrücker Zeitung
2.5.2008









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